Der Digitalisierungsgipfel der deutschsprachigen Gesundheitswirtschaft gilt als zentrale Plattform für strategische IT-Themen im Krankenhaus. Auch in diesem Jahr war DMI in Düsseldorf wieder mit starken Projekten, klarer Haltung und einem zukunftsgerichteten Blick auf 2026 vertreten.

Erfolgreiche Schlüsselprojekte 2025 ausgezeichnet

Im Mittelpunkt standen die abgeschlossenen Jahresprojekte 2025. Gemeinsam mit Partnern präsentierte die DMI Gruppe das Projekt „Damit es läuft, wenn nichts mehr läuft“. Ein cloudbasiertes Angebot zur sicheren, ausfallsicheren und Governance-konformen Dokumenten- und Datenverfügbarkeit im Gesundheitswesen. Die Lösung zeigt, wie Kliniken auch unter Krisenbedingungen arbeitsfähig bleiben und digitale Resilienz sicherstellen können. Mit dem Cloudviewer erhalten Einrichtungen im Ereignisfall strukturierten, sicheren Zugriff auf relevante Daten. Ein zentraler Baustein für Business Continuity und Versorgungssicherheit. Die Auszeichnung mit einem der begehrten Pokale unterstreicht die Relevanz des Ansatzes.

Darüber hinaus war DMI Projektpartner bei „Vorbereitung auf Cyberincidents im Krankenhaus“. Ziel war es, belastbare Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und technische Maßnahmen zu entwickeln, damit Kliniken Cyberangriffe schneller erkennen und souverän darauf reagieren können. Auch hier steht die verlässliche Datenverfügbarkeit im Zentrum – ein Kernaspekt digitaler Resilienz.

Beteiligt war zudem die Health-Comm GmbH am Projekt „KI-gestützte Arztbrieferstellung auf Basis von HL7® FHIR®“. Der Tenor: Künstliche Intelligenz kann Dokumentationsaufwand spürbar reduzieren – ihre Qualität hängt jedoch unmittelbar von hochwertigen, strukturierten und interoperablen Daten ab.

2026: BDT goes FHIR® – Datensouveränität konkret umgesetzt

Ein besonderes Highlight war die Wahl der fünf Digitalisierungsthemen für 2026. Hier überzeugte das DMI-Thema „BDT goes FHIR®. Verfügbarkeit ambulanter Behandlungsdokumentationen“ – und zählt zu den Gewinnerprojekten des kommenden Jahrs.

Ziel ist es, ambulante Behandlungsdaten strukturiert, interoperabel und zukunftssicher verfügbar zu machen. Gemeinsam mit myScribe, AMEOS und dem Diabeteszentrum Mergentheim sowie der Beratung durch promedtheus entsteht ein Proof of Concept, der zeigt, wie sektorenübergreifende Datenflüsse praktikabel realisiert werden können.

Hier wird die Mission XQT (Exchange Qualified Trust) konkret: Datensouveränität bedeutet, Daten gesetzeskonform zu bewahren (TRUST), interoperabel zu vernetzen (CONNECT) und sicher nutzbar zu machen (APPLY). Genau diese Prinzipien spiegeln sich im neuen Projekt wider.

Zudem engagiert sich DMI als Industriepartner im Projekt „Cybersecurity – Datensicherheit“ gemeinsam mit Kliniken und Technologiepartnern. Auch hier steht die Frage im Zentrum, wie Daten als strategisches Asset geschützt und verfügbar gehalten werden können.

Die Präsenz auf dem Digitalisierungsgipfel zeigt: DMI gestaltet nicht nur Projekte, sondern strategische Grundlagen für die digitale Klinik von morgen. Mit starken 2025er-Ergebnissen, richtungsweisenden 2026-Themen und der Mission XQT setzt DMI klare Impulse für resiliente, interoperable und souveräne Datenstrukturen im Gesundheitswesen.