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Wissenswertes zum Thema Archivierung von A - Z


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A

Aktenlagerung

Unter Aktenlagerung als Dienstleistung versteht man die Übernahme, Verwaltung und Lagerung von Archivbeständen im Outsourcing. Es geht i.d.R. um die Lösung vorhandener Raumprobleme und die Senkung von Material- und Personalkosten.

Applikation

Eine Applikation, auch als Anwendungsprogramm bezeichnet, ist eine Software, die angewendet wird, um eine nützliche oder gewünschte - nicht systemtechnische - Funktionalität zu bearbeiten oder zu unterstützen.

Anwendungsbatch

Der Anwendungsbatch enthält die Daten/Images, die an den Kunden ausgeliefert werden. Hierzu durchläuft der Rohbatch die DMI Produktionssoftware (DMI Hybrid), aus dem der Anwendungsbatch als Teilmenge „herausgefiltert“ wird.

API

Programmierschnittstelle

Ärztliche bzw. klinische Dokumentation

Die ärztliche Dokumentation umfasst insbesondere Beobachtungen, Bewertungen und Anordnungen im Zusammenhang des jeweiligen Patientenfalles. Typische Elemente sind Anamnesen, Diagnosen, Therapiepläne sowie Dokumente zur Patientenaufklärung und zu Patientenentscheidungen. Die Pflicht zur Dokumentation ist gesetzlich bzw. standesrechtlich geregelt.

Archiv

Unter einem Archiv (lat. archivum) versteht man eine Organisationseinheit, in der Unterlagen, die als archivwürdig bewertet wurden, aufbewahrt und zugänglich gemacht werden. Dazu zählen im allgemeinen Text-, Bild-, Film- und Tonmaterialien sowie sonstige auch elektronisch gespeicherte Informationen. Hinsichtlich Patientenakten regeln Gesetze und Standesrecht die Aufbewahrungsfristen, wie z. B. die 30-jährige Verjährungsfrist zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen laut BGB.

archiv24®

archiv24 ist ein hochflexibles Archivkonzept, mit dem sich sowohl physische als auch digitale Dokumente in verschiedensten Dateiformaten speichern/archivieren, verwalten und abrufen lassen. Der Hauptvorteil für den Anwender/Kunden liegt darin, dass die komplette Infrastruktur im hochverfügbaren DMI Rechenzentrum gehostet wird. Mit archiv24 von DMI steht ein revisionssicheres, online verfügbares Langzeitarchiv zur Verfügung – ohne Investitionskosten und ohne Wartungsaufwand für den Kunden.

archiv24® - DPaaS

Service zur datenschutzgerechten Langzeitarchivierung auf Offline-Speichern (LTO WORM Tape)

archiv24® - SaaS

Produktvariante von archiv24, in der Ausprägung der Dienstleistung des Speichers sowie der Zugriffsmöglichkeit auf die Daten (online) und Nutzung einer vertriebenen Applikation des DMI (Pegasos, AVP oder medico)

archiv24® - StaaS

Produktvariante von archiv24, in der Ausprägung des online Zugriffs und der Speicherung von Daten

Archivierung

Wichtig für die richtige Art und Weise der Archivierung ist ein möglichst rascher wie auch komfortabler Zugriff auf das Datenmaterial. Informationen, die häufig benötigt werden, sind daher heute meist auch elektronisch gespeichert. Archivierung ist an weitere Regeln gebunden wie Unveränderbarkeit, langfristige Wiederauffindbarkeit und Wiedergabefähigkeit. Die reine Sicherung von Daten auf einem kostengünstigen Medium, wie sie etwa in einem Rechenzentrum üblich ist, sollte nicht Archivierung genannt werden, da hierbei der langfristige Aufbewahrungsaspekt nicht gegeben ist. Die Lebensdauer der Information im Fall der Archivierung ist nicht etwa konstant oder unendlich. Die „Aufbewahrungsfrist“ (Retention time) ist zum Archivierungszeitpunkt festzulegen und beinhaltet eine mögliche bzw. notwendige Vernichtung der Information zu gegebener Zeit, was wirtschaftlich bedeutsam ist.
Die Archivierung von Patientenakten ist eine Verpflichtung des Krankenhausträgers gegenüber dem Patienten. Der Träger hat auch dafür Sorge zu tragen, dass über den Verbleib jederzeit Klarheit besteht.

Archivlagerung

Unter Archivlagerung als Dienstleistung versteht man die Übernahme, Verwaltung und Lagerung von Archivbeständen im Outsourcing. Es geht i.d.R. um die Lösung vorhandener Raumprobleme und die Senkung von Material- und Personalkosten.

Archivauslagerung / Auslagerung

Unter Auslagerung als Dienstleistung im Archiv- bzw. Registraturbereich versteht man die Übernahme, Verwaltung und Lagerung von Archivbeständen im Outsourcing. Es geht i.d.R. um die Lösung vorhandener Raumprobleme und die Senkung von Material- und Personalkosten.

Asynchrone Verschlüsselung

Bei der asynchronen elektronischen Verschlüsselung wird ein Schlüsselpaar erstellt, das aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel besteht. Der öffentliche Schlüssel dient zur Verschlüsselung der Daten und wird öffentlich zur Verfügung gestellt. Der private Schlüssel dient der Entschlüsselung der Daten und verbleibt im Besitz des Ausstellers des Schlüsselpaares.

Aufbewahrungsfristen

Die Aufbewahrungsfrist von Krankengeschichten liegt aus Beweissicherungsgründen, resultierend aus den Verjährungsfristen, die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) übergeordnet geregelt sind, empfohlenermaßen bei 30 Jahren. Anders lautende Fristen aus zahlreichen Einzelbestimmungen sind dem untergeordnet. Aus medizinischer Sicht kann in Einzelfällen sogar eine noch längere Aufbewahrungsfrist infrage kommen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist erfolgt eine Vernichtung der aufbewahrten Krankengeschichten unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.


B

Backup

Datensicherung – bezeichnet das Kopieren von Daten in der Absicht, diese im Fall eines Datenverlustes zurückkopieren zu können.

"Bugfix (Patch)"

Ein Patch (von engl. Flicken, in der Bedeutung von Nachbesserung, auch Bugfix) ist eine Korrekturauslieferung für Software oder Daten aus Endanwendersicht, um zum Beispiel Sicherheitslücken zu schließen, Fehler zu beheben oder bislang nicht vorhandene Funktionen nachzurüsten.


C

CSV

CSV steht für Comma-Separated Values (seltener Character Separated Values) und beschreibt den Aufbau einer Textdatei zur Speicherung oder zum Austausch einfach strukturierter Daten. Die Dateinamenserweiterung lautet .csv.

Change Request (Änderungsanforderung)

Eine Änderungsanforderung bezeichnet im Änderungswesen von Projekten einen formalisierten Wunsch nach Veränderung der Eigenschaften eines bestimmten Produktmerkmals. Jede Änderungsanforderung sollte in einem kontrollierten Prozess bewertet, entschieden und kommuniziert werden.


D

Datenschutz

Datenschutz bezeichnet das Recht eines jeden Menschen, selbst darüber zu entscheiden, welche seiner Daten wozu verwendet werden dürfen. Der englische Begriff hierzu lautet „Data Protection”. Im europäischen Rechtsraum ist jedem Menschen dieses Recht als ein Teil der Grundrechte garantiert; in Deutschland wird das aus dem "Recht auf informationelle Selbstbestimmung"

abgeleitet. Zur Gewährleistung dieses Rechtes sind zahlreiche gesetzliche Regelungen geschaffen wurden, wie z.B. das Bundesdatenschutzgesetz oder besondere Vorschriften in den Krankenhausgesetzen. Die Datenschutzgesetze legen fest, zu welchen Zwecken Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden dürfen und verlangen besondere Schutzmßanahmen, mit denen die unzulässige Verwendung der Daten verhindert werden soll.

Datensicherheit

Das oberste Ziel der Datensicherheit ist die Sicherstellung von Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität schützenswerter Daten und Informationen, wie sie Krankengeschichten darstellen.

DBMS

Datenbankmanagementsystem

Dedizierter Server

Ein Dedizierter Server (vom englischen dedicated server und lateinischen dedizieren für „jemandem etwas zueignen“ oder „für ihn bestimmen“) ist ein Server, welcher zweckgebunden arbeitet, also nur für eine Aufgabe abgestellt wird (dedicated service) oder nur einem Kunden zugeordnet ist (dedicated customer).

Digitales Archivsystem

In einem elektronischen Archivsystem werden Informationen und Dokumente in elektronischer, d. h. dem Rechner zugänglicher Form abgespeichert. Die Verwaltung, die Ablage und das Auffinden der Informationen und Dokumente erfolgt vollständig rechnergestützt.

Digitale / elektronische Signatur

Das kryptographische Prinzip ermöglicht die digitale Signatur und somit die eindeutige Zuordnung eines elektronischen Dokuments zu seinem Verfasser (Unterzeichner).
Digital signierte Dokumente können von jedem eingesehen werden, aber nur durch die signierende Person verändert werden. Dabei ist die elektronische Signierung wie eine handschriftliche Unterschrift und untrennbar mit dem jeweiligen Dokument verbunden.

Wichtig dabei sind verschlüsselte Hashwerte (Prüfsummen), wodurch die Integrität der Daten ermittelt und eine eventuelle Veränderung der Daten aufgedeckt werden kann. Es funktioniert nach dem Prinzip, dass das Dokument durch ein nicht-umkehrbares Verfahren in Kurzform gespeichert (Hashwert), dieser Hashwert verschlüsselt und das Dokument zusammen mit dem verschlüsselten Hashwert verschickt bzw. gespeichert wird.

Um die Beweiskraft der digitalen Signatur aufrechtzuerhalten, sieht der Gesetzgeber eine regelmäßige „Nachsignierung“, sprich Erneuerung der Signatur, vor.

Disk-Array

Ein Disk-Array (eingedeutscht Disksubsystem oder Plattensubsystem) ist ein Gerät, welches mehrere Festplatten beinhaltet und diese Servern zur Verfügung stellt. Funktionalitäten wie RAID, Storage-Virtualisierung, Kopien oder Spiegelungen innerhalb desselben oder auch zwischen Disk-Arrays werden direkt auf diesen ohne Beteiligung der Server ausgeführt.

Dokumentationspflicht

Die ärztliche bzw. medizinische/klinische Dokumentation ist eine gesetzliche Verpflichtung und obliegt dem Träger und allen beteiligten Personen gegenüber dem Patienten. Sie ist Bestandteil des Behandlungsvertrages. Sie gilt für die Ärzteschaft, das Pflegepersonal und sonstige nicht-ärztliche Mitarbeiter, die als Erfüllungsgehilfen des Krankenhausträgers tätig werden. Darüber hinaus ergibt sich die Dokumentationspflicht aus dem Berufsrecht der Ärzte sowie aus sozialgesetzlichen Regelungen.

Dokumentenmanagement

Unter Dokumentenmanagement versteht man allgemein die Verwaltung von Dokumenten insbesondere in einer Form, die ein schnelles und sichereres Wiederfinden ermöglicht.

Dokumententyp

Ein Dokumententyp ermöglicht die Zuordnung und Klassifizierung unterschiedlicher Dokumente mit gleichen Eigenschaften zu einem einheitlichen „Dokumententyp“.
Beispiel: Unterschiedliche Arztbriefe aus unterschiedlichen Quellen werden zu einem Dokumententyp zusammengefasst.

DMI

Deutsches Mikrofilm Institut für medizinische Dokumentation und Archivierung GmbH & Co. KG

DMS

Der Begriff des Dokumentenmanagement bezeichnet die datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente. Dabei ist in der deutschen Sprache auch die Verwaltung digitalisierter, ursprünglich papiergebundener Schriftstücke in elektronischen Systemen gemeint und wird in einem erweiterten Sinn auch als Branchenbezeichnung verwendet. Bei der Verwaltung von Papierdokumenten spricht man von Schriftgutverwaltung. Zur besseren Unterscheidung wird häufig auch der Begriff Elektronisches Dokumentenmanagement (engl. electronic document management, EDM) verwendet. Als Software werden Dokumentenmanagementsysteme (engl. document management system, DMS) eingesetzt.


E

ECMS

Enterprise-Content-Management-Systeme (ECMS) kombinieren die unterschiedlichsten ECM-Komponenten und -Techniken, die zum Teil auch als eigenständige Lösungen sinnvoll nutzbar sind.

eDPaaS

„Digital Preservation as a Service“, revisionssichere Langzeitarchivierung digitaler Dokumente im DMI Sicherheitsarchiv, Variante: eDPaaS (e für „elektronisch“), d. h. die zu archivierenden Dokumente kommen bereits in elektronischer Form ins DMI und werden im DMI Sicherheitsarchiv revisionssicher archiviert.

eFA

elektronische Fallakte, eine Kommunikationsplattform für Ärzte

Elektronische Patientenakte (EPA)

Hierbei handelt es sich um eine elektronisch verfügbare Zusammenstellung medizinischer Informationen zu einem Patienten. Für einen möglichst raschen, komfortablen wie gezielten Zugriff auf die EPA sind Strukturierung, Formalisierung und Metadaten von Bedeutung.

Elektronische / digitale Signatur

Das kryptographische Prinzip ermöglicht die digitale Signatur und somit die eindeutige Zuordnung eines elektronischen Dokuments zu seinem Verfasser (Unterzeichner).
Digital signierte Dokumente können von jedem eingesehen werden, aber nur durch die signierende Person verändert werden. Dabei ist die elektronische Signierung wie eine handschriftliche Unterschrift und untrennbar mit dem jeweiligen Dokument verbunden.
Wichtig dabei sind verschlüsselte Hashwerte (Prüfsummen), wodurch die Integrität der Daten ermittelt und eine eventuelle Veränderung der Daten aufgedeckt werden kann. Es funktioniert nach dem Prinzip, dass das Dokument durch ein nicht-umkehrbares Verfahren in Kurzform gespeichert (Hashwert), dieser Hashwert verschlüsselt und das Dokument zusammen mit dem verschlüsselten Hashwert verschickt bzw. gespeichert wird.
Um die Beweiskraft der digitalen Signatur aufrechtzuerhalten, sieht der Gesetzgeber eine regelmäßige „Nachsignierung“, sprich Erneuerung der Signatur, vor.

ERP - System

Enterprise-Resource-Planning, ist eine komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens.

ERS

Die Evidence Record Syntax, kurz ERS, ist ein Teil der Spezifikation des Long-Term Archiving and Notary Service, kurz LTANS. Er beschreibt das Datenformat für eine Nachweisdatei, den Evidence Record, der dazu dient, den Beweis für die Integrität eines in einem Langzeitarchiv gespeicherten Dokuments zu liefern.

Evaluierung

Die Evaluierung dient der Überprüfung des Veränderungsprozesses und seines Ergebnisses. Eventuell sind Anpassungen vorzunehmen.


F

Fallakte / Patientenakte

Als Fallakte bezeichnet man die Dokumentation über jeden einzelnen Aufenthalt eines Patienten in einem Krankenhaus. In ihr werden sämtliche Angaben zur gesundheitlichen und sozialen Vorgeschichte (Anamnese) festgehalten. Weiter findet sich hier notiert die augenblickliche Medikation sowie die aktuellen Beschwerden, die Befunde der Erstuntersuchung, weitere vom behandelnden Arzt gemachte Feststellungen und alle sonstigen für den Krankheitsverlauf wichtigen Angaben.
Hierzu gehören auch ärztliche Beurteilungen, Diagnosen und Hinweise zur Prognose sowie ärztliche Anordnungen und Maßnahmen usw. Die Fallakte wird mit einer Expertise bzw. mit einem Arztbrief abgeschlossen und durch den behandelnden Arzt unterzeichnet.

FTP

Das File Transfer Protocol (engl. für „Dateiübertragungsverfahren“, kurz FTP), ist ein im RFC 959 von 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke


G


H

Hashwert / Hashfunktion

Eine Hashfunktion oder Streuwertfunktion ist eine Abbildung, die zu jeder Eingabe aus einer oft sehr großen Quellmenge eine Ausgabe aus einer kleineren Zielmenge erzeugt, den Hashcode (oder Hashwert).
Der Name „Hashfunktion“ stammt vom englischen Verb to hash, das sich als „zerhacken“ übersetzen lässt. Der deutsche Name lautet Streuwertfunktion. Beide Namen deuten darauf hin, dass diese Funktionen normalerweise darauf angelegt sind, die Daten zu „verstreuen“ und zu „zerhacken“ (siehe auch Zerhacker in der Funktechnik). Speziell in der Informatik verwendet man auch den Begriff Hash-Algorithmus (engl. hash algorithm), da Hashfunktionen oftmals in Form eines Algorithmus statt einer mathematischen Funktion spezifiziert werden. Der Begriff Streuspeicherverfahren wird in der Datenspeicherung verwendet für Verfahren, die eine Hashfunktion zur Organisation der Daten einsetzen.

HL7

Health Level 7 (HL7) ist eine international agierende Standardisierungsorganisation für den Austausch von Daten zwischen Organisationen im Gesundheitswesen und deren Computersystemen.

Hybrid

Allgemein versteht man in der Technik unter Hybrid ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden.

Hybride Archivierung

Hybride Archivierung bedeutet das gleichzeitige digitale und analoge Vorhalten von Daten.


I

iDQMS

integriertes Datenschutz- und Qualitätsmanagement-System des DMI

IHE

Integrating the Healthcare Enterprise ist eine Initiative von Anwendern und Herstellern mit dem Ziel den Datenaustausch zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen zu standardisieren und zu harmonisieren.

Indexieren:

Die Indexierung einer Akte bzw. eines Dokumentes dient der strukturierten Ablage und deren sichere und komfortable Auffindbarkeit.

Die Indexierung ist zwangsläufig eindeutig und somit unverwechselbar. Dabei gibt es unterschiedliche „Tiefen“, die den Zugriffskomfort festlegen. Generell unterscheidet man im Krankenhausbereich folgende Indexierungstiefen: 1. Patientenakte, 2. Fallakte, 3. Register, 4. Dokumententyp. Je nach Bedarf und gewünschtem Komfort kann die Indexierung alle der vier Punkte beinhalten. Also: Tiefe 1 = minimaler Komfort, Tiefe 1–4 = maximaler Komfort

ISF

Investigator Site File, enthält alle Dokumente des beteiligten Zentrums, die im Rahmen der Prüfarztpflichten und Zentrumspflichten den Ablauf der Studie dokumentieren. Hier werden alle Dokumente des Prüfzentrums ablegt.

ITIL

Die IT Infrastructure Library (ITIL) ist eine Sammlung von Best Practices bzw. Good Practices in einer Reihe von Publikationen, die eine mögliche Umsetzung eines IT-Service-Managements (ITSM) beschreiben und inzwischen international als De-facto-Standard hierfür gelten.


J


K

KDL

Die Klinische Dokumentenklassen-Liste (KDL) ist die Basis für die systemübergreifende einheitliche Benennung von Dokumenten in der Gesundheits-IT.

KIS

Krankenhausinformationsystem, das führende informationsverarbeitende System zur Erfassung, Bearbeitung und Weitergabe medizinischer und administrativer Daten im Krankenhaus

Konkatenation

Aneinanderkettung, ist eine Verknüpfung von Mengen zu einer neuen Menge


L

Langzeitarchivierung

Unter Langzeitarchivierung versteht man die Erfassung, die langfristige Aufbewahrung und die Erhaltung der dauerhaften Verfügbarkeit von Akten/Unterlagen/Daten/Informationen.

LTA (Long Term Archiving)

Unter LTA versteht man die Symbiose aus technischen Lösungen und Services zur langfristigen Aufbewahrung (Langzeitarchivierung) digitaler Daten.

LTO

Linear Tape Open, kurz LTO, ist eine Spezifikation für Magnetbänder und die entsprechenden Bandlaufwerke.

LV

Leistungsverzeichnis über angebotene und verkaufte Dienstleistungen des DMI


M

Medienkonvertierung

Umwandlung von Papierakten in elektronische Daten

Metadaten

Metadaten oder Metainformationen sind Daten, die Informationen über andere Daten enthalten.

Migration resp. Datenmigration

Unter einer Datenmigration wird das Ersetzen einer Plattform verstanden, mit welcher Daten verwaltet und vom Altsystem übernommen werden. Bei der Plattform kann es sich dabei z.B. um physische Datenspeicher oder eine Datenbanksoftware handeln.

Mikroverfilmung

Mikroverfilmung bezeichnet den Prozess zur Abbildung gedruckter (analoger) Daten/Informationen auf speziellen Film. Die gängigsten Mikroformen im Krankenhausbereich sind: Mikrofilm auf Spulen oder in Kassetten (Rollfilm). Mikroformen werden vor allem zur Archivierung benutzt. Ein wesentlicher Vorteil des Mikrofilms gegenüber anderen Speichermedien liegt in seiner verhältnismäßig langen Haltbarkeit (bis zu 500 Jahre!) und technologischen Unabhängigkeit. Parallel kann auch eine Digitalisierung vorgenommen werden, die „hybride Archivierung“. Mikrofilme werden mit Mikrofilm-Lesegeräten gelesen, und mittels Lese-/Rück-Vergrößerungsgeräten können neben dem Lesen auch Reproduktionen (auf Papier) hergestellt werden. Der Mikrofilm ermöglicht außerdem über ein simples Scanverfahren die Digitalisierung benötigter Dokumente, die so bei Bedarf in DV-Systeme/-Netze integriert werden können.

MIS

Management-Informationssystem, ein elektronisches Informationssystem. Es stellt dem Unternehmen Informationen zur Verfügung, mit deren Hilfe sich das das Unternehmen steuern lässt und das Controlling betrieben werden kann. Ein MIS ist in der Regel betriebswirtschaftlich orientiert, während ein Führungsinformationssystem sich mit den Grundsätzen der Unternehmensführung (Personal) beschäftigt.


N

NET-Client

fest installierter Zugriffsclient zu einer Anwendungssoftware


O

ODBC

Open Database Connectivity (ODBC, dt. etwa: „Offene Datenbank-Verbindungsfähigkeit“) ist eine standardisierte Datenbankschnittstelle, die SQL als Datenbanksprache verwendet.

Onlinezugriff

Zugriff per Internet online auf eine Datenmenge


P

PACS

Ein Picture Archiving and Communication System (PACS) dient zum Archivieren und Kommunizieren elektronischer medizinischer Bilder auf Rechnern und in Netzwerken.

Patientenakte / Fallakte

Als Patientenakte bezeichnet man die Gesamtheit aller gesundheitsrelevanten Informationen zu einem Patienten. Jeden einzelnen Aufenthalt des Patienten im Krankenhaus bezeichnet man als „Fall“, siehe Patientenfall. In der Patientenakte werden sämtliche Angaben zur gesundheitlichen und sozialen Vorgeschichte (Anamnese) festgehalten. Weiter finden sich hier notiert die augenblickliche Medikation sowie die aktuellen Beschwerden, die Befunde der Erstuntersuchung, weitere vom behandelnden Arzt gemachte Feststellungen und alle sonstigen für den Krankheitsverlauf wichtigen Angaben.
Hierzu gehören auch ärztliche Beurteilungen, Diagnosen und Hinweise zur Prognose sowie ärztliche Anordnungen und Maßnahmen usw. Die Fallakte wird mit einer Expertise bzw. mit einem Arztbrief abgeschlossen und durch den behandelnden Arzt unterzeichnet.

pDPaaS

„Digital Preservation as a Service“, revisionssichere Langzeitarchivierung digitaler Dokumente im DMI Sicherheitsarchiv, Variante: pDPaaS (P für „Papier“), d. h. die Dokumente kommen in Papierform ins DMI und werden nach ihrer Digitalisierung im DMI Sicherheitsarchiv revisionssicher archiviert.

PDF/A

ist ein Format zur Langzeitarchivierung digitaler Dokumente, das von der International Organization for Standardization (ISO) als Subset des Portable Document Format (PDF) genormt wurde. Die Norm legt fest, wie die Elemente der zugrundeliegenden PDF-Versionen im Hinblick auf die Langzeitarchivierung verwendet werden müssen. Dabei gibt es sowohl zwingend vorgeschriebene als auch nicht zugelassene Bestandteile.

Penetrationstest

ist der fachsprachliche Ausdruck für einen umfassenden Sicherheitstest einzelner Rechner oder Netzwerke jeglicher Größe

Pflegerische Dokumentation

Die pflegerische Dokumentation ist vergleichbar mit einer Prozessbeschreibung und umfasst den kompletten Verantwortungsbereich pflegerischen Handelns. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um bestehende und auftretende Pflegebedürfnisse, die pflegerische Krankenbeobachtung, Verlaufsbeschreibung, durchgeführte pflegerische Maßnahmen sowie Angaben zur subjektiven Befindlichkeit des Patienten. Sie wird von der zuständigen Pflegekraft abgezeichnet.


Q


R

Redundanz

bezeichnet allgemein in der Technik das zusätzliche Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems

Revisionssichere, digitale Langzeitarchivierung

Mit der Entscheidung zukünftig nur noch die revisionsichere, digitale Langzeitarchivierung anzubieten hat  das DMI eine strategisch wichtige Entscheidung für die Zukunft gefällt, die durch den generellen Technologiewandel notwendig war. Durch die digitale Langzeitarchivierung – DpaaS, Digital Preservation as a Service – erhalten wir nunmehr die Origialkopie mit allen nativen  Scandaten, bitonal und in Farbe. Zusätzlich werden Datenpakete gesichert, die in das Anwendungssystem des Kunden ein eingespielt werden, wobei auf DMI Seite die Indizes der Dokumente pseudonymisiert vorliegen. Das ist ein deutlicher Mehrwert im Vergleich zu früher.

Revisionssicherheit

Revisionssichere Archivsysteme haben u.a. den Anforderungen des Handelsgesetzbuches, der Abgabenordnung, der Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme und weiteren rechtlichen Vorgaben zu entsprechen. Revisionssicherheit schließt sichere Abläufe, die Organisation des Anwenderunternehmens, die ordnungsgemäße Nutzung, den sicheren Betrieb und den Nachweis in einer Verfahrensdokumentation ein. Wesentliches Merkmal revisionssicherer Archivsysteme ist, dass die Informationen wieder auffindbar, nachvollziehbar, unveränderbar und verfälschungssicher archiviert sind. Revisionssichere Archivierung ist ein wesentlicher Bestandteil für die Compliance von Informationssystemen.

Revisionssicheres Scannen:

Die Revisionssicherheit lässt sich in der digitalen Ara mithilfe der elektronischen Signatur erheblich unterstützen. Für elektronische Dokumente sind wesentliche Anforderungen an die Fälschungssicherheit und die eindeutige Urheberschaft, also Wahrung der Integrität und Authentizität, nur mit einer elektronischen Signatur zu erreichen. Der Gesetzgeber hat mit den Regelungen der §§ 292a ZPO, 126a BGB eine Beweiserleichterung für elektronisch signierte Dokumente geschaffen, die die beweisrechtliche Würdigung ähnlich voraussehbar machen soll wie die eines (Papier-)Schriftstücks. Verwendet wird hierzu ein Verfahren, das auf Verschlüsselung mittels kryptographischer Algorithmen basiert. Um eine möglichst sichere Verschlüsselung zu erzielen, kommt die qualifizierte Signatur mit Anbieter-Akkreditierung zum Einsatz. Um die rechtliche Gleichstellung der Beweiskraft ursprünglich bzw. direkt digitaler und signierter Dokumente mit den nachträglich gescannten Dokumenten zu erreichen, ist auch die Verschlüsselung im Rahmen des Scanvorgangs notwendig. Findet das im zertifizierten Prozessrahmen (ISO EN / QM) statt, spricht man vom revisionssicheren Scannen.

RFID

Radio-frequency identification (RFID) ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt).

Rohbatch

Stapel der nativen Daten, die in der DMI Produktion entstehen. Beim Scannen der Papierdokumente im Dualstream entstehen in vierfacher Ausführung Images eines Belegs (Vorder- und Rückseite in Farbe und Schwarzweiß), die in der Summe von bis zu 10.000 Belegen einen Rohbatch darstellen.

Rollout / Rollin

Die Installation von Software- und Hardwarekomponeten in einer Produktivumgebung wird als Rollout bezeichnet. Den Abbau, bzw. die Zurücknahme von Komponenten, bezeichnet man als Rollin.


S

SAN

Als Storage-Area-Network (SAN) bzw. Speichernetzwerk bezeichnet man im Bereich der Datenverarbeitung ein Netzwerk zur Anbindung von Festplattensubsystemen und Tape-Libraries an Server-Systeme. Ein SAN ist eine Erweiterung von Direct Attached Storage (DAS), wobei Disk-Speicherkapazität über ein Netzwerk einem Server zugeordnet wird, aber auch innerhalb betrieblicher Grenzen/Anforderungen dynamisch, also jederzeit, anderweitig einem Server zugeordnet werden kann. Letztere Funktionalität ist vorwiegend in SAN-kompatiblen Disk-Arrays implementiert. Während DAS eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen einem Server und einem direkt angeschlossenen Daten-Speicher bildet, ermöglicht es ein SAN, mehrere Server an mehrere Speicher-Systeme über ein Netzwerk anzubinden, auch über große Distanzen hinweg.

Scannen

Scannen bezeichnet den Prozess der Digitalisierung von analogen Dokumenten (Papier, Film). Um den vielfältigen und hohen Anforderungen der Krankenhäuser gerecht zu werden, sind geschulte Fachkräfte und moderne Hochleistungsscanner notwendig. Ein wichtiger Punkt, dem das Scannen Rechnung tragen muss, ist die weitere und spätere Verwendung der gescannten Dokumente. So gilt es, bei Röntgenaufnahmen eine möglichst hohe Dichte (Abstufung von Grautönen, Gradationen, Auflösung) zu erreichen, wohingegen bei Papierakten die heterogene Belegstruktur (Formate, Farben, Zustand) zu beachten ist.

Scan on Demand

manuelle Scanner (engl. on-demand scanner), auch als Dateiscanner bezeichnet

Schriftgutverwaltung

Unter Schriftgutverwaltung versteht man die systematische Aufzeichnung von Geschäftsvorgängen und -ergebnissen. Synonym werden die Begriffe Recordkeeping, Aktenführung und Records Management verwendet. Zum Teil wird der Begriff auch mit „vorarchivische Schriftgutverwaltung“ übersetzt, in Abgrenzung zur dauerhaften Archivierung (engl. records preservation).

DMI SDC

Secure Data Center, zertifiziertes DMI Rechenzentrum

Sicherheitsarchivierung:

Unter Sicherheitsarchivierung als Dienstleistungsangebot versteht man die Übernahme, Verwaltung und Lagerung von Archivbeständen bzw. -objekten im Outsourcing. Es geht i.d.R. um die Lösung vorhandener Raum- und Datensicherheitsprobleme und die Senkung von Material- und Personalkosten.

Signatur

Unter einer elektronischen Signatur versteht man mit elektronischen Informationen verknüpfte Daten, mit denen man den Unterzeichner bzw. Signaturersteller identifizieren und die Integrität der signierten elektronischen Informationen prüfen kann. In der Regel handelt es sich bei den elektronischen Informationen um elektronische Dokumente. Die elektronische Signatur erfüllt somit technisch gesehen den gleichen Zweck wie eine eigenhändige Unterschrift auf Papierdokumenten.

Silent Cube

energiesparende Langzeitspeichersysteme, bestehend aus mehreren einmal beschreibbaren Festplatten unterschiedlicher Hersteller (mind. 3 Hersteller)

SSH File Transfer Protocol

Das SSH File Transfer Protocol oder Secure File Transfer Protocol (SFTP) ist eine für die Secure Shell (SSH) entworfene Alternative zum File Transfer Protocol (FTP), die Verschlüsselung ermöglicht.
Im Unterschied zum FTP über TLS (FTPS) begnügt sich SFTP mit einer einzigen Verbindung zwischen Client und Server. Diese Auslegung ermöglicht, dass SFTP freistellt, statt SSH jedwedes andere Verfahren zur Authentifizierung und Verschlüsselung einzusetzen.


T

Tape Library

Eine Tape-Library (auch Tape-Roboter, Tape-Silo, Tape-Jukebox oder deutsch Bandbibliothek) ist ein Gerät, in dem sich ein oder mehrere Bandlaufwerke und mehrere Magnetbänder befinden, die das Gerät automatisch in das oder die Bandlaufwerke einlegt.

TMF

Trial Master File, gesammelte Unterlagen und Daten die bei einer klinischen Studie entstehen


U


V

VB

Verfahrensbeschreibung eines Prozesses im DMI

Verlaufsdokumentation

Bestandteile der Verlaufsdokumentation sind das Krankenblatt, die geordnete Sammlung der Befunde und die Verlaufskurven.

VMWare

"Infrastruktur zum Betrieb von Servern in virtuellen Umgebungen (VM = ""Virtuelle Maschine"")"

VPN - Tunnel

"Virtual Private Network“ (deutsch „virtuelles privates Netz“; kurz „VPN“) ist ein geschlossenes virtuelles Teilnetz in einem öffentlichen Netzwerk.


W

Web-Client

ist eine Webbrowser basierte Zugriffsmethode zu einer Anwendungssoftware

WORM Bänder

"„Write Once Read Many“, Datensicherungsbänder die nicht überschrieben
oder gelöscht werden können"


X

XML

Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.


Y


Z

Zeitstempel

Ein Zeitstempel (englisch.: timestamp) ist ein Wert, der einem Ereignis einen eindeutigen Zeitpunkt zuordnet. Zeitstempel bescheinigen, dass ein elektronisches Dokument (oder der Hashwert ebendieses Dokuments) zu der angegebenen Zeit dem Aussteller des Zeitstempels vorgelegen hat. Sie ergänzen den Einsatz der elektronischen Signaturen im Rechtsverkehr. Gerichte können so das fristgerechte Eintreffen einer Nachricht elektronisch bestätigen. Archive können so nachweisen, dass ein Dokument seit der Archivierung nicht geändert wurde.


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