MD-Prüfungen leicht gemacht

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz steigt der wirtschaftliche Druck auf Ihr Haus weiter. Ab 1. Januar 2027 werden zudem die zulässigen Prüfquoten für vollstationäre Krankenhausabrechnungen deutlich angehoben.

Die Prüfquote wird künftig stärker an die Abrechnungsqualität des einzelnen Hauses gekoppelt. Damit steigen der administrative Aufwand und die Anforderungen an eine schnelle, vollständige und nachvollziehbare Bereitstellung der prüfungsrelevanten Unterlagen erheblich.

Sind Sie MD-Ready?

Über 800 Krankenhäuser in ganz Deutschland setzen bereits auf die Managed Services der DMI GROUP für die MD-Kommunikation. Denn ob die MD-Prüfquoten bei Ihnen im Haus ab kommendem Jahr steigen, haben Sie selbst in der Hand. Nutzen auch Sie die Erfahrung und Expertise von DMI. 

Kontaktieren Sie uns und wir überprüfen ganz unverbindlich den Status Quo Ihres MD-Prozesses. 

Reduzieren auch Sie Ihren Aufwand jetzt!

„Beim MD-Prüfprozess setzen wir auf die Lösungen der DMI Gruppe und sind damit seit Jahren rundum zufrieden. Entsprechend machen wir uns aktuell auch keine Sorgen um einen eventuellen Mehraufwand ab Januar 2027, sollten die Prüfquoten im Rahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz steigen, weil der Prozess bei uns reibungslos funktioniert und damit personell wenig Ressourcen bindet." 

Diana Kreisch
Patientenverwaltung 
Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke Guben gGmbH

Die DMI Lösung: Durchgängig digitale Prozesse

Ihre Vorteile mit DMI INFINITY MD

  • Weniger administrativer Aufwand.
  • Schnellere Bereitstellung.
  • Mehr Prozess- und Erlössicherheit.
  • Ihr Medizincontrolling wird von Routinetätigkeiten entlastet.
  • Prüfungsrelevante Unterlagen stehen schneller und nachvollziehbarer zur Verfügung.
  • Bereitstellungs- und Fristrisiken sowie dokumentationsbedingte Erlösrisiken lassen sich reduzieren.

„Schlechte analoge Prozesse werden durch Erzeugen eines PDF nicht zu guten digitalen Prozessen. Mit DMI haben unsere Kliniken die ersten Schritte in der strukturierten digitalen Transformation von Behandlungsunterlagen gemacht. Es ist ein spannender Lernprozess mit kompetenten und erreichbaren Ansprechpartnern bei DMI. Auch für Aufgaben abseits des Standards findet sich immer eine Lösung.“

Dr. Hans Petzold
Leiter Medizincontrolling 
Michels Sachsenklinik SE

Automatisierung ihrer MD-Akten

DMI übernimmt:

Sammlung aller relevanten Unterlagen
Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen
Vorbereitung der MD-Unterlagen
Sicherstellung von Integrität und Nachvollziehbarkeit
Workflow-Steuerung zwischen den beteiligten Systemen

Bestehende Systeme intelligent vernetzen

  • Krankenhausinformationssystem (KIS)
  • Kodiersystemen
  • Dokumentenmanagementsystemen (DMS)
  • MD-Portal

Dadurch entsteht ein durchgängiger, digitaler Prozess von der Fallbearbeitung bis zur MD-Kommunikation.

3 Fragen an  ...

Als absolute Expertin für Medizinische Dokumentation und ehemalige Medizincontrollerin weiß Annett Müller sehr genau, was steigende MD-Prüfquoten in puncto Mehraufwand für Krankenhäuser bedeuten – und welche Entlastung automatisierte, voll-digitalisierte Prozesse schaffen können.

... Annett Müller, M.A.HIM

Geschaftsleitung Fachdienste 
Medizinische Dokumentation

Frau Müller, mit dem GKV-BStabG wird es dem Medizinischen Dienst unter Umständen möglich, uneingeschränkt zu prüfen. Wie bewerten Sie die regulatorischen Neuerungen?

Uneingeschränkte MD-Prüfquoten sind ab 1. Januar 2027 theoretisch möglich, aber eben auch der absolute Worst-Case, für den im MD-Prozess vorher schon einiges im Argen liegen muss. Denn uneingeschränkt prüfen kann der MD nur, wenn mehr als 65 Prozent der Prüfungen berechtigt beanstandet werden. Umgekehrt bleibt die Prüfquote bei fünf Prozent, wenn sich mindesten 80 Prozent der Prüfungen zu Gunsten meines Hauses entscheiden. Daher ist für mich die Marschrichtung klar: Der MD-Prozess muss intern so gestaltet werden, dass es wenig bis gar nichts zu beanstanden gibt.

Sind unbeanstandete Prüfungen nicht leichter gesagt als getan?

Die Frage ist, was führt zu fehlerhaften oder auffälligen Abrechnungen in den Kliniken? Wenn ein Haus über eine präzise medizinische Dokumentation verfügt, korrekt kodiert und vollständig digital dokumentiert, sinkt die Fehleranfälligkeit deutlich. Ziel muss es daher sein, den MD-Prozess vollständig zu digitalisieren, sämtliche Quellen anzubinden, um dann über einen hohen Automatisierungsgrad den Arbeitsaufwand für das Medizincontrolling möglichst gering zu halten.

Welche Schritte sollten Krankenhäuser jetzt einleiten?

Wichtig ist aus meiner Sicht noch, dass das GKV-BStabG nicht nur höhere Prüfquoten, sondern auch deutlich umfassendere Prüfungen vorsieht. Das heißt konkret, dass der Medizinische Dienst künftig medizinische, abrechnungs- und kodierrechtliche Aspekte eines Falls in Summe bewerten kann. Damit werden die gesetzlichen Neuerungen nicht nur zu einer zusätzlichen Arbeitsbelastung, sondern gefährden im schlimmsten Fall auch die Erlössicherheit. DMI unterstützt zahlreiche Kliniken in ganz Deutschland seit Jahren bei ihrer MD-Kommunikation. Diese Erfahrung kombiniert mit der Expertise rund um die langfristige integritätsgesicherte Bewahrung von Daten kann dem Damoklesschwert, als das der Markt die Neuregelungen rund um die MD-Prüfquoten aktuell sieht, ganz leicht den Schrecken nehmen.

Jetzt unverbindlich informieren.

Möchten Sie erfahren, wie Sie Ihr Krankenhaus auf steigende MD-Prüfquoten vorbereiten können?

Vereinbaren Sie ein Gespräch mit unseren Experten für Medizincontrolling, MD-Management und Prozessautomatisierung.

FAQs

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz werden die Prüfquoten stärker an die Abrechnungsqualität eines Krankenhauses gekoppelt. Häuser mit einer hohen Quote unbeanstandeter Abrechnungen bleiben bei einer Prüfquote von 5 %. Krankenhäuser mit höheren Beanstandungsquoten müssen hingegen mit deutlich mehr Prüfungen rechnen. In bestimmten Fällen sind sogar unbegrenzte Prüfungen möglich. 

Die Prüfquote richtet sich nach dem Anteil unbeanstandeter MD-Prüfungen. Je höher die Abrechnungsqualität, desto niedriger die Prüfquote. Dadurch wird die Qualität der Dokumentation, Kodierung und Abrechnung zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor. 

Mehr Prüfungen bedeuten vor allem einen höheren Verwaltungsaufwand. Medizincontroller müssen deutlich häufiger vollständige und nachvollziehbare Fallakten bereitstellen. Ohne digitale Prozesse steigt der personelle Aufwand erheblich. 

Neben den höheren Prüfquoten werden die Prüfungen inhaltlich umfassender. Fehlerhafte, unvollständige oder schwer auffindbare Dokumentationen können Rückfragen, Erlösminderungen oder längere Bearbeitungszeiten nach sich ziehen. Eine schnelle Verfügbarkeit aller relevanten Unterlagen wird damit zum entscheidenden Erfolgsfaktor. 

DMI INFINITY MD automatisiert die Zusammenstellung der MD-Akte. Relevante Dokumente werden systemübergreifend gesammelt, strukturiert, auf Vollständigkeit geprüft und für die MD-Kommunikation bereitgestellt. Dadurch reduziert sich der manuelle Aufwand für das Medizincontrolling erheblich. 

Die Lösung verbindet bestehende Krankenhausinformationssysteme (KIS), Kodiersysteme, Dokumentenmanagementsysteme (DMS) und das MD-Portal zu einem durchgängigen digitalen Prozess. Vorhandene Systeme müssen dabei nicht ersetzt werden, sondern werden intelligent miteinander verknüpft. 

Eine automatisierte MD-Akte sorgt für schnellere Bereitstellungszeiten, reduziert Frist- und Dokumentationsrisiken und erhöht die Nachvollziehbarkeit der eingereichten Unterlagen. Gleichzeitig werden Medizincontrolling und Fachabteilungen von zeitaufwendigen Routinetätigkeiten entlastet

Krankenhäuser sollten ihre aktuellen MD-Prozesse analysieren, Medienbrüche beseitigen und die Digitalisierung ihrer MD-Kommunikation vorantreiben. Je früher Dokumentation, Kodierung und Unterlagenbereitstellung optimiert werden, desto geringer sind die Risiken steigender Prüfquoten und möglicher Erlösverluste. DMI unterstützt dabei mit einem unverbindlichen Status-Check des bestehenden MD-Prozesses.