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05.07.2019

Sicherheit geht vor

v.l.n.r.: Prof. Horst Rieger (Clemenshospital), Leni Wohlgemuth, Gertrud Wietholt (beide Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V.), Rufina Wieners (DMI), Katharina Riethmüller, Schulleiter Christian Schrand (beide Hittorf-Gymnasium)

DMI unterstützt Projekt zur Unfallprävention an Schulen

Die Zahlen sind alarmierend: Allein 2017 verunglückten in Deutschland 29.259 Kinder und 18.702 Jugendliche im Straßenverkehr. Viele schwere Verletzungen hätten durch einfache Schutzkleidung oder verbesserte Sichtbarkeit vermieden werden können. Das weiß auch der Münsteraner Medizin-Professor Horst Rieger, in der Alexianer-Unternehmengruppe als Unfallchirurg am Clemenshospital tätig.  Er rief daher das preisgekrönte Präventions-Projekt „Schutzkleidung ist cool!“ ins Leben.

Schutz- und Warnkleidung ist in den Augen von Kindern und Jugendliche oft „uncool“. In altersgerechten Vorführungen zeigt Prof Rieger nicht nur die Gefahren und Risiken im Alltag, sondern veranschaulicht die eher abstrakten Themen mit lebensnahen Beispielen. „In meinem Beruf als Unfallchirurg liegen häufig Unfallopfer auf meinem OP-Tisch, deren schwere Verletzungen leicht zu vermieden gewesen wären“, berichtet Prof. Rieger. „Ein Auto ist immer stärker als der Mensch. Es ist nichts Uncooles dabei, sich davor zu schützen.“

Bei seiner ehrenamtlichen Aufklärungsarbeit in Schulen unterstützt DMI das Projekt mit leuchtenden Turnbeuteln, reflektierenden Schnürsenkeln und weiteren Sicherheits-Gadgets. Geschäftsführer Christoph Schmelter berichtet: „Bei DMI stehen die schützenswerten Patientenakten im Mittelpunkt. Aber auf Behandlungsfälle im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen würden wir lieber verzichten – vor allem, wenn Kinder betroffen sind. Daher ist für uns Verkehrssicherheit ein wichtiges Anliegen, für das wir als Unternehmen sehr gerne Verantwortung übernehmen.“

Eine altersgerechte Präsentation und Schutzkleidung zum Mitnehmen – am Wilhelm Hittorf Gymnasium in Münster kam diese Kombination gut an. Im Rahmen eines schulischen Aktionstages zur Verkehrssicherheit Anfang Juli in Münster zeigten Prof. Rieger und seine Mitstreiterinnen Gertrud Wietholt und Leni Wohlgemuth von der Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V. anschaulich die Unfallgefahren im Straßenverkehr, Sport und Alltag. Die Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 10. Klasse verstanden die Botschaft – auf einmal war Schutzkleidung gar nicht mehr so uncool. Die leuchtenden Turnbeutel und Schnürsenkel waren schnell vergriffen. Für das neue Schuljahr sind schon weitere Termine geplant.

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