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09.11.2017

Vom Krankenhaus zum Hausarzt

Veranstalter und Redner des Forum v.l.: Dr. Thomas Robbers (Vorstandsvorsitzender, Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V.), Dr. David Reinhardt (GKVSpitzenverband), Dr. Martin Sommer (Kreisdirektor, Kreis Steinfurt), Dr. Sandra Enewoldsen (St. Franziskus-Stiftung, Münster), Dr. Joachim Kamp (niedergelassener Internist, Emsdetten), Prof. Dr. Norbert Roeder (stellvtr. Vorstandsvorsitzender Gesundheitswirtschaft Münsterland), JohannesTechnau (Geschäftsführer Gesundheitswirtschaft Münsterland).

Eine sektorübergreifende Betrachtung des Entlassmanagement beim Forum der Gesundheitswirtschaft Münsterland

Der Prozess des Entlassmanagements in Krankenhäusern erfordert eine ständige Anpassung. Noch im Jahr 2017 hatte der Gesetzgeber die Regelungen deutlich verschärft, um die Weiterversorgung der Patienten auch zu Hause besser gewährleisten zu können. Die interoperable Zusammenarbeit der IT-Systeme in den Sektoren des Gesundheitswesens bietet für eine Optimierung des Entlassmanagement zukunftsträchtige Chancen, stellt die Anwender aber auch vor immer neue Herausforderungen. Die digitale Patientenakte bildet hierfür die Basis.
Beim diesjährigen Forum des Netzwerkes Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. am 7. November in Steinfurt stand das sektorübergreifende Entlassmanagement im Fokus. Rund dreißig Vertreter aus der regionalen Forschung, Politik und Wirtschaft nahmen an dem Austausch teil. Dabei leitete der Kreisdirektor des Kreises Steinfurt, Dr. Martin Sommer, in das Thema aus Sicht der Rettungsdienste ein, bevor Dr. David Reinhardt vom GKV-Spitzenverband den Gästen den aktuellen Stand des Innovationsfonds vorstellte. Mit 1,2 Mrd. Euro an Fördergeldern pro Jahr hat dieser Fonds eine Verbesserung der sektorübergreifenden Versorgung zum Ziel. Dabei betreibe man bewusst keine Grundlagenforschung, sondern orientiere sich am Endnutzen für die Praxis. Neue Versorgungsmodelle, die sozialleistungsträger-, krankheits- oder grenzübergreifend agieren, sind aktuelle Beispiele dieser Förderung, so Dr. Reinhardt.
Probleme beim Kooperationsmanagement der Krankenhausentlassung sah Dr. Karl Blum vom Deutschen Krankenhaus Institut vor allem bei der zeitnahen Verfügbarkeit von Patientenunterlagen. Der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Sektoren sei noch deutlich zu verbessern. Zur Optimierung des Entlassmanagement arbeite man jetzt in einem Projekt aus dem Innovationsfonds an Prognosemodellen mit Rohdaten von beteiligten Krankenkassen.
Wie das Entlassmanagement aus Sicht der praktizierenden Ärzte zu bewerten ist, stellten Dr. Sandra Enewoldsen von St. Franziskus-Stiftung in Münster und der Emsdettener Internist Dr. Joachim Kamp dar. Diesen Blick aus der regionalen Praxis schätzten die Teilnehmer besonders, denn er bot sich als gute Grundlage für die anschließende Diskussion.

Das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland ist ein gemeinnütziger Verein, der regionale Interessen und Kompetenzen aus Forschung und Versorgung bündelt. Durch Veranstaltungsformate und Projektmanagement schafft das Netzwerk eine Basis zur Zusammenarbeit in der Region Münsterland.



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