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09.11.2017

Mit Visionen Brücken bauen

GMDS-Präsident Prof. Dr. Ulrich Mansmann

Tagungspräsident Prof. Dr. Rainer Röhrig

Tagungsteilnehmer am DMI-Infotisch

Jahrestagung der GMDS in Oldenburg

„Die Digitalisierung der Medizin wird neues Wissen in Form von Algorithmen bringen. Die Integration dieses Wissens in den ärztlichen Alltag wird Gewohntes massiv verändern“, kündigte GMDS-Präsident Prof. Dr. Ulrich Mansmann zu Beginn der Jahrestagung der Gesellschaft an. „Die GDMS ist sich dieser Herausforderung für den Arzt bewusst; sie bietet ihre umfassende wissenschaftliche Kompetenz an, neue effektive und für den Arzt angemessene Formen für die anstehende Revolution im medizinischen Wissensmanagement zu entwickeln.“

Die ‚umfassende wissenschaftliche Kompetenz‘ zeigte sich deutlich in diesem Herbst in Oldenburg. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. traf sich zu ihrer Jahrestagung an der Universität Oldenburg. Die 260 eingereichten Beiträge boten ein weites Spektrum von Themen wie Datenschutz und Digitalisierung der Medizin, Methoden der klinischen und epidemiologischen Forschung bis hin zu Dokumentation, klinischen Entscheidungsfindung und Ethik. Rund 600 Wissenschaftler und Praktiker aus Forschung und Lehre sowie Industriepartner diskutierten, wie Visionen aus den verschiedenen Arbeitsfeldern der GMDS unser Gesundheitssystem durch einen Brückenschlag in die praktische Medizin hinein stärken können.

Da DMI sehr viel Wert auf den intensiven Austausch mit den Forschungsaktivitäten legt und diese unterstützen will, engagiert sich das Unternehmen bei der GMDS regelmäßig in Arbeitsgruppen oder mit fachlichen Beiträgen.
So auch im Herbst in Oldenburg. Im Workshop „Intelligente Patientenakte“ ging Axel Riemer von DMI mit den Teilnehmern der Frage nach, wie die digitalisierten und originär elektronischen Akten ausgestaltet sein werden, welche Schritte in Richtung konsolidierte Akte bisher gemacht wurden und welche Schritte in Zukunft notwendig sein werden, um weitere Mehrwerte aus digitalen Patientenakten revisionsgerecht für das Gesundheitswesen nutzbar zu machen.

Zusammen mit Dr. Sophia Gessner von der Uni Münster zeigte er Meilensteine der Entwicklung der digitalen Akte auf, wie den Status bei dem wissenschaftlichen Portal für medizinische Datenmodelle. Dieses sogenannte MDM-Portal ist eine große Sammlung von medizinischen Unterlagen mit dem Ziel, die Dokumentationsprozesse zu verbessern und eine Standardisierung der Daten zu verbessern. Die Anwender haben so die Möglichkeit auf bewährte Formulare zurückzugreifen und sie als Grundlage für die eigene Dokumentation zu nutzen.

Auch abseits der Beiträge und auf den Abendveranstaltungen boten sich viele Gelegenheiten, um Wissen auszutauschen, Ideen zu schmieden und Kontakte zu knüpfen. Mit derzeit etwa 2000 Mitgliedern ist die GDMS die einzige wissenschaftliche Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum, welche neuerdings fünf Disziplinen verbindet – seit dieser Tagung ergänzt die Medizinische Bioinformatik und Systembiologie die Fachgesellschaft als weitere Fachrichtung. „Das Motto ‚Mit Visionen Brücken bauen‘ gilt sowohl für die aktuellen Entwicklungen der Fächer wie auch der Fachgesellschaft“, begründete Prof. Dr. Rainer Röhrig. „ Die Vision, dass wir mit Daten aus unterschiedlichen Quellen die Prozesse im menschlichen Körper und in der Interaktion mit der physischen, chemischen und sozialen Umwelt besser verstehen, um sie für bessere diagnostische und therapeutische Entscheidungen nutzen zu können, eint viele Fächer und Fachdisziplinen“, so Tagungspräsident Röhrig weiter. „Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir Brücken bauen!“

Autor: Matthias Lütke Wenning



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