Springen Sie zur Hauptnavigation

Springen Sie zum Hauptinhalt



Logo und Suche, Navigation Dauerpunkte


Logo DMI

Hauptnavigation 1. Ebene



Hauptnavigation 2. Ebene



Hauptinhalt


20.11.2017

KDL-Anwendertreffen beim 2. Deutschen Interoperabilitätstag

Spannender Austausch mit den Anwendern der KDL: Susann Köhler und Roland Riepel (beide DMI) beim Deutschen Interoperabilitätstag.

Sichtlich zufrieden zeigten sich Moderator Roland Riepel und Initiator Stephan Müller-Mielitz nach der Veranstaltung. Im Rahmen des 2. Deutschen Interoperabilitätstages in Dortmund lud DMI zum ersten Mal die Anwender und Interessenten der Konsolidierten Dokumentenliste (KDL) ein. Das Ziel war der gemeinsame Austausch über die bisherigen Erfahrungen und weiteren Entwicklungsschritte. Mit über 20 Teilnehmern aus Forschung und Industrie war das Treffen gut besucht und traf inhaltlich die Erwartungen der Teilnehmer und Veranstalter. Neben Susann Köhler von DMI aus Leisnig referierten Lars Rüsing (RZV), Thomas Lichtenberg (Marabu), Tarik Idris (ICW) und Dr. Angela Merzweiler (IHE Deutschland) über Einsatz und Entwicklung der KDL.

Den DMI Fachdiensten Medizinische Dokumentation obliegen die Bereitstellung sowie die Pflege und Ergänzung der Liste, die bereits an über 100 Interessenten versendet wurde. Die KDL ermöglicht eine einheitliche Strukturierung der enorm vielfältigen Dokumententyp-Namen im täglichen Gebrauch der Krankenhäuser. Genauer stellt die KDL eine 3. Ebene dar, mit der die IHE-Metadaten - insbesondere ClassType und DocType - in die klinikspezifische Nomenklatur übersetzt werden können. Fachliche Unterstützung kam bisher von einer Gruppe Interessierter und aus dem Entscheiderfabrik-Projekt 2015 (Vollzähligkeitsprüfung der Akte). Wie sich in den Rückmeldungen der Anwender zeigte, dient die KDL vielen medizinischen Einrichtungen als sehr guter Einstieg in das digitale Dokumentenmanagement.

Indem die KDL die Heterogenität von Dokumentenklassen und -typen handhabbar macht, passte das Treffen thematisch auch genau zum Deutschen Interoperabilitätstag (DIT). Hier stand für die 160 Teilnehmer die Verbesserung des Zusammenspiels von IT-Systemen im Fokus: In 19 moderierten Vorträgen zu den Themenschwerpunkten Elektronische Patientenakte, Standardisierung in Deutschland, Personalisierte Medizin in Versorgung und Forschung sowie Klinische Register von medizinischen Dokumentationsabläufen bot sich den Gästen aus Industrie, Forschung und Politik ein vielschichtiges Programm.

Die Einführung der elektronischen Patientenakte schätzten die DIT-Veranstalter vom Bundesverband bvitg e.V., HL7 Deutschland, IHE und dem ZTG als einen der wichtigsten Schritte zur Interoperabilität. „Die Vorträge verdeutlichen, welches Potenzial durch den Einsatz von elektronischen Patientenakten für die Patientenversorgung frei wird und welche Anforderungen dafür erfüllt sein müssen. Es fehlt an flankierenden Verbesserungen der Rahmenbedingungen, damit sich eine einrichtungs- und sektorübergreifende Kommunikation für die Akteure auszahlt. Es braucht das Ziehen der notwendigen Hebel von den Entscheidern im Gesundheitswesen. Dafür werden wir uns auch weiterhin engagieren“, so Moderator und ZTG-Geschäftsführer Lars Treinart.

Autor: Matthias Lütke Wenning



Fußzeile, Wiederholung Navigation Dauerpunkte