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19.06.2017

IT-Trends und Modelle für Herausforderungen des Alltags

„Man informiert sich und trifft die Kollegen“: Die Frühjahrs- und Herbsttagungen des Bundesverbandes der Krankenhaus-IT-Leiterinnen und -Leiter vermitteln aktuelle Trends, geben praktische Handreichungen und ermöglichen den Erfahrungsaustausch in der Community.

KH-IT-Frühjahrstagung in Bremen

Die Frühjahrstagung des Bundesverbandes der Krankenhaus-IT-Leiterinnen und - Leiter stellte zwei Themenvarianten in den Mittelpunkt: IT für die Notfallmedizin und den „Notfall“ IT im Krankenhaus. Gastgeber dieses Halbjahres-Treffens mit mehr als 160 Teilnehmern war die Gesundheit Nord, einer der größten kommunalen Krankenhauskonzerne.

Die Rolle der IT bei der interdisziplinären Versorgung von Notfallpatienten hatten die Veranstalter am ersten Tag in Bremen auf das Programm gesetzt. Die Vorträge verdeutlichten: IT-Systeme ermöglichen die Verfügbarkeit von Patienteninformationen und den Austausch zum Patienten unter den Behandlungsbeteiligten. Für eine rasche und qualitative Diagnose und Therapie ist dies essenziell. Der „Notfall-Forscher“ Prof. Dr. Peter Bradl betonte, dass diese Unterstützungsfunktion auch über die Mauern von Kliniken hinaus, präklinisch, zum Einsatz kommen sollte. Zeitgewinn, Einholung einer Zweitmeinung und reduzierter Dokumentationsaufwand zählen zu den Vorteilen für Patienten und Leistungserbringer, so der Leiter des Instituts für Rettungswesen, Notfall und Katastrophenmanagement (IREM) an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Stabiler IT-Betrieb als Kernaufgabe
„Vitaldatenmonitoring am Patient IT“: Mit diesem Vortragstitel zog Thomas Mellech, Geschäftsbereichsleiter IT der Gesundheit Nord, eine Parallele zur Betreuung von Intensivpatienten. „Vitaldaten“ sind hierbei als Daten zur Systemauslastung und zu Problemen bei Applikationen zu verstehen. Die Sicherstellung des Betriebs ist eine Kernaufgabe seines Geschäftsbereichs mit 54 Vollzeitkräften und 256 definierten ITServices. Dieses Ziel erreichen die Bremer laut Mellech durch einen jederzeit zugänglichen Überblick über die Performanz, eine Abbildung der Servicelandschaft und eine Abbildung von Problemen innerhalb dieser Landschaft. Monitore in den Fluren der IT-Abteilung zeigen diesen Stand mit einer Ampeldarstellung für die Services – die Über-/Unterschreitung von Schwellenwerten führt zum roten Warnlicht. Diese Lösung, eingebunden in das IT-Notfallkonzept des Leistungserbringers, verringert Ausfälle durch präventive Eingriffe, bringt eine beschleunigte Fehlerbehebung und steigert generell das Sicherheitsgefühl. Mellech freut sich mit seinen internen Kunden über die höhere Verfügbarkeit; dieses Monitoring sollte bei Systemeinführungen von Anfang an integriert werden, so seine Empfehlung.

Mit solchen Maßnahmen lassen sich somit IT-Notfälle verringern. Neben dieser Präsentation des Gastgebers und weiteren Vorträgen zum sicheren Betrieb standen am zweiten Tag in Bremen auch das IT-Sicherheitsgesetz (ITSiG) und die „Kritischen Infrastrukturen“ (UPKRITIS) auf der Agenda. Häuser mit mehr als 30.000 stationären Fällen im Jahr sind von dieser Vorgabe betroffen, die insbesondere durch die Forderung eines Informationssicherheitsmanagement-Systems einen hohen Aufwand mit sich bringt. Thorsten Schütz, IT-Leiter des Klinikums Itzehoe und KH-ITVorstand, beschrieb die Schwachpunkte der Regelung und den Handlungsbedarf für die betroffenen Einrichtungen ... und unterstrich, dass die Vorgaben implizit auch über die UPKRITIS-Häuser hinaus zivilrechtlich für den Krankenhausmarkt Gültigkeit haben. Kürzliche Cyber-Attacken illustrieren die hohe Bedeutung von ITSicherheitsstrategien, die auch die Industriepartner miteinbeziehen.

„DMI engagiert sich seit vielen Jahren für den Verband und seine Ziele“, so DMI Geschäftsführer Christoph Schmelter bei seiner Dinner Speech in Bremen. „Als spezialisierter Dienstleister sind wir bestrebt, die Krankenhäuser bei ihren ständig neuen Herausforderungen zu unterstützen – so auch im Hinblick auf die zertifizierte Sicherheit unseres Lösungsangebotes.“ – Die Community freut sich bereits auf die KH-IT-Herbsttagung am 20. und 21. September in Mainz.



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