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25.11.2015

Blick über den Tellerrand

Chinesische Delegation besucht DMI

Eine Delegation hochrangiger Vertreter aus chinesischen Krankenhäusern und Planungsbehörden besuchte im Oktober Nordrhein-Westfalen. Das Treffen deutscher Einrichtungen mit rund 20 Delegationsteilnehmern organisierte das Centrum für Krankenhausmanagement, ein Institut der Universität Münster. Gastgeber war DMI in Münster-Roxel.

Internationaler Austausch auf höchster Ebene: Eine Delegation hochrangiger Vertreter aus chinesischen Krankenhäusern und Planungsbehörden besuchte im Oktober Nordrhein-Westfalen. Organisiert wurde das Treffen deutscher Einrichtungen mit den rund 20 Delegationsteilnehmern durch das Centrum für Krankenhausmanagement, ein Institut der Universität Münster, gemeinsam mit einer Organisation in China. DMI war Gastgeber an seinem Stammsitz in Münster-Roxel.

Wie die meisten Gesundheitssysteme weltweit befindet sich der Sektor im bevölkerungsreichsten Land der Erde in einem tiefgreifenden Umbruch. Neben der heute gut versorgten Bevölkerung an der Küste und in Ballungsräumen will die Regierung verstärkt auch der Landbevölkerung Zugang zur Gesundheitsversorgung ermöglichen. Dies bringt sie durch die Einführung einer Krankenversicherung und durch Unterstützung von Krankenhäusern bei Investitionen, insbesondere in Medizintechnik und IT, voran. Durch die Ein-Kind-Politik der letzten Jahrzehnte trifft die demographische Entwicklung die Chinesen besonders schwer: die Großfamilien, die früher eine Versorgung der Älteren ermöglichten, gibt es kaum noch; für den Krankenhaus- und Pflegesektor bedeutet das eine wachsende Belastung. Eine Abkehr von der Ein-Kind-Strategie wird jetzt – falls der notwendige Kulturwandel bei der Bevölkerung eintritt – einen starken Anstieg der Geburten und in dieser Hinsicht neue Anforderungen an den Gesundheitssektor mit sich bringen.

Austausch fördert Fortschritt

Angesichts dieser Herausforderungen liegt es auf der Hand, dass sich chinesische Leistungserbringer und Politiker damit auseinandersetzen, wie andere Gesundheitssysteme Herausforderungen meistern. In unregelmäßigen Abständen betreut daher das CKM seit 1998 chinesische Delegationsreisen nach NRW. In diesem Jahr standen die Themen Ergebnisqualität, Risikomanagement und qualitätsorientierte Vergütung auf der Agenda – „Hausaufgaben“ für das chinesische ebenso wie das deutsche Gesundheitswesen.
Einen Tag lang besuchten die Delegationsteilnehmer DMI; dort erfuhren sie unter anderem, welche wichtige Rolle hierzulande in den Krankenhäusern die behandlungsbegleitende Dokumentation und Archivierung in Medizin und Verwaltung spielen. In einer Epoche, in der die Digitalisierung schlankere, sichere und transparente Arbeitsabläufe ermöglicht, können Dienstleister wie DMI einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung Prozesse und somit einem leistungsfähigeren Gesundheitswesen im Sinne der Patienten leisten.

„Nach der Priorität auf dem Zugang zur Gesundheitsversorgung steht zunehmend auch die Qualität auf der Agenda der Planungsbehörden in China. Durch Vorträge und den Erfahrungsaustausch über Ansätze zur qualitativen und wirtschaftlichen Leistungserbringung fördern wir die Fortentwicklung in China wie hierzulande.“
Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Leiter des Centrums für Krankenhausmanagement, Universität Münster

„Als marktführender Dienstleister in Deutschland engagieren wir uns für die Verbesserung informationsbasierter Prozesse in Krankenhäusern und unterstützen so den Fortschritt in der Gesundheitsversorgung. Dabei begrüßen wir den internationalen Austausch zu Technologien und Methoden; Grenzen spielen keine Rolle dabei, zum Vorteil der Patienten voneinander zu lernen.“
Christoph Schmelter, Geschäftsführer DMI GmbH & Co. KG



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