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20.04.2012

Archivlösungen von heute und für morgen

„Best Practice“ auf dem 6. Rhein-Main Zukunftskongress

Was als „Trends und Perspektiven“ auf dem Rhein-Main Zukunftskongress in Offenbach von Krankenhäusern und deren Partnern vorgestellt wird, unterstützt und optimiert schon heute zentrale klinische Prozesse. Beispiel hierfür ist das Thema „Ablaufunterstützung betrieblicher und ärztlich-pflegerischer Aufgaben durch lückenlos verfügbaren Archivzugriff“, das Dr. Detlef Kraska, Teamleiter im Bereich Klinische Anwendungen und Kommunikation am Universitätsklinikum Erlangen, präsentierte.

Im Jahr 2006 stellte sich die Situation wie folgt dar: Die 47 dezentralen Archive und das  Zentralarchiv waren überfüllt, als das Medizinische Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (MIK) des Universitätsklinikums die Aufgabe „schafft uns Raum“ gestellt bekam (in den Archiven lagerten rund 30 Kilometer Papier!). Die Lösung führte direkt in das digitale Archiv und zu weitreichenden Veränderungen gegenüber früheren Archiven.

Der mit dem Archivdienstleister gemeinsam aufgesetzte neue Workflow macht die Patientenakte nach ihrer Digitalisierung zum Kommunikationsmittel aller am Behandlungsprozess beteiligten Personen. Über das klinische Arbeitsplatzsystem Soarian Clinicals und das digitale Archiv SHA von Siemens ist sie jetzt für alle legitimierten Benutzer einsehbar, hochverfügbar, zu jeder Zeit und klinikweit an über 700 medizinischen Arbeitsplätzen.

Als 2009 der Umzug in das neue internistische Zentrum geplant wurde – es beherbergt heute fünf Kliniken – hat man auf Archivräume komplett verzichtet, „Räume kosten Geld“, fügt Dr. Kraska hinzu. Die „Archivzeiten“ haben sich in vielerlei Hinsicht geändert. Aus über 17 Fachabteilungen werden die Patientenakten elektronisch archiviert, das entspricht rund 25 Millionen Seiten. Um die Patientenakten möglichst zeitnah im elektronischen Archiv zu Verfügung zu stellen, digitalisiert der Archivdienstleister die Patientenakten direkt vor Ort.

Er schließt seinen Vortrag mit dem Hinweis: „Digitale Archivierung ist kein Selbstläufer, daran muss man arbeiten“. Oder wie es sein Chef Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch in seinem vorherigen Vortrag auf den Punkt brachte: „Prozesse verstehen, Kundenbedürfnisse erkennen, Komplexität und Heterogenität beherrschen“.

(Thomas Dingler)



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